Gottesdienst am Sonntag Exaudi 24.05.2020

Vorab

Vikarin Katrin Pferdmenges

 

Liebe Gemeinde, wir feiern in diesem Gottesdienst das Abendmahl. Wenn Sie teilhaben möchten, bitte ich Sie, vor Beginn des Gottesdienstes Brot und Traubensaft oder Wein bereit zu stellen. Ich wünsche uns einen gesegneten Gottesdienst.

Glocken

Erlöserkirche Westheim

Musik zum Eingang

Michael Gumenjuk

Eröffnung und Begrüßung

Vikarin Katrin Pferdmenges

 

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Unsere Hilfe steht im Namen des HERRN,

der Himmel und Erde gemacht hat.

Der Herr sei mit euch

 

Herzlich willkommen zum Gottesdienst am Sonntag Exaudi. Himmelfahrt liegt hinter uns. Und Pfingsten liegt noch vor uns. Wir sehen Christus nicht. Aber wir hören heute Seine Worte:

 

 

Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.

Psalm 27

gesprochen von Johannes und Reinhold Radke

 

Der HERR ist mein Licht und mein Heil;

vor wem sollte ich mich fürchten?

Der HERR ist meines Lebens Kraft;

vor wem sollte mir grauen?

HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe;

sei mir gnädig und antworte mir!

Mein Herz hält dir vor dein Wort:

»Ihr sollt mein Antlitz suchen.«

Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.

Verbirg dein Antlitz nicht vor mir,

verstoße nicht im Zorn deinen Knecht!

Denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht           

und tu die Hand nicht von mir ab, du Gott meines Heils! 

Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich,

aber der HERR nimmt mich auf. 

HERR, weise mir deinen Weg und leite mich auf ebener Bahn  

um meiner Feinde willen.  

Gib mich nicht preis dem Willen meiner Feinde!

Denn es stehen falsche Zeugen wider mich auf und tun mir Unrecht. 

Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde

die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen. 

Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt

und harre des HERRN!

 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn

und dem Heiligen Geist –

wie es war im Anfang, jetzt und immerdar

und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

Gebet

Vikarin Katrin Pferdmenges

 

Gott, himmlischer Vater, 

wir stehen mit beiden Beinen auf der Erde. Und schauen in den Himmel. Christus ist weg.

Wir reiben uns die Augen. So sehr wir uns anstrengen: Wir sehen noch nicht, dass Christus sichtbar kommt.

Aber wir glauben und hoffen auf ihn.

Wir sind Erdenbürger. Und zugleich Himmelbürger.

Wir kleben an der Erdenscholle. Und warten auf Dein himmlisches Reich, auf Deine Herrlichkeit.

 

Du hältst die Sehnsucht nach dem Himmel in uns wach. Und Du wirst einlösen, was Du uns versprochen hast. Dir sei Lob und Dank in Ewigkeit.

Amen.

Gloria als Instrumentalstück (Taize)

gespielt von Michael Gumenjuk

Lesung Evangelium Johannes 16, 5-15

Heidrun Hennigfeld

 

 

Jesus spricht:

5 Jetzt aber gehe ich hin zu dem, der mich gesandt hat; und niemand von euch fragt mich: Wo gehst du hin?  6 Doch weil ich dies zu euch geredet habe, ist euer Herz voll Trauer.  7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, werde ich ihn zu euch senden.  8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht;  9 über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben;  10 über die Gerechtigkeit: dass ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht seht;  11 über das Gericht: dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist.  12 Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen.  13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in aller Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.  14 Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen.  15 Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich gesagt: Er nimmt es von dem Meinen und wird es euch verkündigen.

 

Halleluja.

Gott ist König über die Völker,

Gott sitzt auf Seinem heiligen Thron.

Halleluja.

Der Herr ist auferstanden,

er ist wahrhaftig auferstanden.

Halleluja.

 

 

Halleluja (instrumental)

gespielt von Michael Gumenjuk

Glaubensbekenntnis

Albert Pokorski

Predigt

Vikarin Katrin Pferdmenges

 

Predigt zu Jeremia 31, 29-34

Mal süß, mal sauer. Weintrauben

Gnade sei mit euch und Frieden – von dem, der da war, der da ist und der da kommt.

 

Sie ist eine von denen, die in einem halben Jahr vielleicht sterben. Die 93-jährige Dame schreit. Sie schreit oft. Sie schlägt um sich. Weg mit den dunklen Gestalten! Manchmal spritzen ihr die Pflegerinnen etwas zur Beruhigung. Und sagen, es ist alles vorbei. Nichts ist vorbei. Nichts ist gut. Sie sieht die zerrissene Unterhose. Sie riecht und fühlt das Blut, das zwischen ihren Oberschenkeln klebt. Sie hört den Lärm der Tiefflieger. Eiseskälte kriecht an ihr hoch. 75 Jahre nach Kriegsende.

 

„Ihre Enkelin kommt gleich! Um halb vier. Vielleicht geht es Ihnen dann besser!“ Die Pflegerin müht sich redlich. Die greise Frau sieht kurz auf. Dann greift sie in die Nachttischschublade. Wenn sie Glück hat, findet sie einen Kanten Brot.

 

Die Kirchenuhr schlägt drei. Anna ist froh, dass sie einen Besuchstermin bekommen hat. Das Pflegeheim ist fußläufig erreichbar. Ihr bleibt noch Zeit, über den Marktplatz zu laufen. Heute ist Wochenmarkt. Da kann sie sich mit Lebensmitteln für die kommenden Tage eindecken. Ein Roggenbrot. Ziegenfrischkäse von ihrem Lieblingsstand. Und frisches Obst. Jetzt während der Coronakrise geht Anna selten einkaufen. Sie hat sich noch nicht richtig an die Stoffmaske gewöhnt. Aber die gehört jetzt zu ihrem Alltag. Anna blickt auf die Trauben. Hellgrün und kernlos. Dunkelrote und blaue sind im Angebot. Anna kauft verschiedene Sorten Trauben. Dazu steckt sie drei Orangen in den Einkaufskorb. Und, weil sie neugierig ist, auch ein Bund Stielmus. Sie mag die alten Gemüsesorten. Auch wenn Oma immer sagt, dass Steckrüben nach Krieg schmecken. Dabei hat Oma den Steckrübenwinter nicht erlebt. Außer von den Steckrüben hat Oma nie viel über den Krieg erzählt. Und wenig über den Wiederaufbau. Eine Ausnahme gab es: Wenn die Enkel den Teller nicht auskratzten, schimpfte Oma: „Für euch müsste der Krieg noch mal kommen!“ Aber da Oma die weltbeste Köchin war, kam das nur selten vor. Apfelklöße und Königsberger Klopse... Anna schwelgt in Erinnerungen. Ein bisschen Zeit hat sie noch. Und so setzt sich Anna auf eine Bank und streckt den Kopf in die Sonne. Hoffentlich haben die Trauben, die sie gerade gekauft hat, genug Sonne bekommen! So dass sie schön süß sind. Anna denkt an das Sprichwort: „Die Väter haben saure Trauben gegessen und den Kindern werden die Zähne stumpf.“ Was hat sie geerbt? „Die Väter haben saure Trauben gegessen und den Kindern werden die Zähne stumpf.“ Kann man Schuld erben? Wie wird Schuld weitergereicht? Anna möchte das biblische Sprichwort nachlesen. Sie öffnet die Bibelapp auf ihrem Smartphone. Jeremia 31.

 

29 Zu derselben Zeit wird man nicht mehr sagen: »Die Väter haben saure Trauben gegessen und den Kindern werden die Zähne stumpf«,  30 sondern ein jeder wird um seiner eigenen Schuld willen sterben, und wer saure Trauben isst, dem werden die Zähne stumpf.

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen,  32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloss, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, mein Bund, den sie gebrochen haben, ob ich gleich ihr Herr war, spricht der HERR;  33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.  34 Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: »Erkenne den HERRN«, denn sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.

Anna atmet tief durch. Ihre Vorfahren sind nicht aus Ägypten geflohen. Sondern aus Ostpreußen. Königsberg. Sie selbst ist 1974 geboren. Hat den Krieg nicht miterlebt. Und doch hat ihre Familiengeschichte sie geprägt. Sie ist eine Kriegsenkelin. Auch wenn sie nicht viel über die Geschichte ihrer Familie weiß. Sind ihre Großeltern schuldig geworden im Krieg? Haben sie begeistert Fahnen geschwenkt und Naziparolen geglaubt? Sind sie mitgelaufen? Oder haben sie Widerstand geleistet? Wo hat ihr Großvater im Krieg gedient? Anna kennt nur sein Foto. Ihm fehlte ein Teil des linken Ringfingers. Anna hat sich nicht getraut zu fragen, warum.

Haben die sauren Trauben der Vorfahren ihre Zähne stumpf gemacht? Anna will etwas gutmachen. Und kann nicht sagen, was. Seit ihrer Kindheit spürt sie eine diffuse Schuld in sich.

 

Anna betrachtet das Kopfsteinpflaster vor ihren Füßen.

Hier auf dem Marktplatz haben sich die Nazis versammelt. Das weiß sie aus dem Geschichtsunterricht. Einst standen auf diesem Kopfsteinpflaster Nazis mit blutverschmierten Stiefeln. Gestern haben sich hier Impfgegner, Verschwörungstheoretiker und die neuen Rechten versammelt. Eine sogenannte Hygienedemonstration. Die neuen Verbündeten tragen Springerstiefel, Gesundheitssandalen und Sneakers.  Gemeinsam richten sie sich gegen die Auflagen in der Coronakrise. „Ich brauch keine Maske. Das ist alles voll übertrieben.“ „Corona ist ein Fake.“ „Die deutsche Bevölkerung soll ausgetauscht werden.“ „Bill Gates will mir einen Mikrochip implantieren.“ - Dummheit, Angst und alte Feindbilder mischen sich. Dazwischen antisemitische Parolen. Wie damals. Von den sauren Trauben haben einige Mütter und Väter gegessen.

 

Gibt es eine Welt, die anders sein kann?

Anna stellt sich vor, dass keiner über den anderen herrscht. Wenn Gott selbst dem Volk Seine Weisung ins Herz schreibt, wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren. Jede und jeder wird Gott selbst erkennen. Jeder weiß dann was gut, richtig und lebensfördernd ist. Die autoritären Führer danken ab.

Kriegseltern, Kriegskinder und Kriegsenkelkinder und alle die danach kommen– alle erkennen Gott. Alle lieben aus freiem Herzen.

Wer saure Trauben isst, dem werden nur die eigenen Zähne stumpf. Keiner reicht mehr Schuld an die Nachkommen weiter. 

 

Das wär´s doch!

 

Wann wird dies wahr? Wann schließt Gott Seinen neuen Bund?

 

Bald ist Pfingsten. „Komm, Heiliger Geist.“ Anna schließt die Augen und betet. „Komm, Heiliger Geist, und schreibe uns Gottes gute Weisungen ins Herz.“ Die Sonne fällt auf ihr Gesicht. Anna schiebt die Stoffmaske ein Stückchen zur Seite. Verstohlen steckt sie sich eine Traube in den Mund. Die Frucht zerplatzt zwischen ihren Zähnen. Zuckersüß. „Oma wird sich freuen, wenn ich ihr süße Trauben mitbringe.“ denkt Anna.

 

Der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Jesus Christus, unserem HERRN!

 

Sie können die Predigt hier herunterladen.

Lied: O komm du Geist der Wahrheit EG 136

gespielt von Michael Gumenjuk

 

1. O komm, du Geist der Wahrheit,

und kehre bei uns ein,

verbreite Licht und Klarheit,

verbanne Trug und Schein.

Gieß aus dein heilig Feuer,

rühr Herz und Lippen an,

dass jeglicher getreuer

den Herrn bekennen kann.

 

2. O du, den unser größter

Regent uns zugesagt:

Komm zu uns, werter Tröster,

und mach uns unverzagt.

Gib uns in dieser schlaffen

und glaubensarmen Zeit

die scharf geschliffnen Waffen

der ersten Christenheit.

 

7. Du Heilger Geist, bereite

ein Pfingstfest nah und fern;

mit deiner Kraft begleite

das Zeugnis von dem Herrn.

O öffne du die Herzen

der Welt und uns den Mund,

dass wir in Freud und Schmerzen

das Heil ihr machen kund.

 

Text: Philipp Spitta (1827) 1833

 

Melodie: Lob Gott getrost mit Singen (Nr. 243)

Fürbitte

Bitten und Fürbitten bewegen unser Herz.

 

Wir legen sie in ein altes Gebet.

 

Irmingard Dusil

Komm herab, o Heilger Geist,

der die finstere Nacht zerreißt,

Strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt,

Komm, der gute Gaben gibt,

komm der jedes Herz erhellt.

 


Maria-Louise Donecker

Höchster Tröster in der Zeit,

Gast der Herz und Sinn erfreut,

Köstlich Labsal in der Not.

In der Unrast schenkst Du Ruh,

hauchst in Hitze Kühlung zu,

spendest Trost in Leid und Tod

 

Erika Steinert

Komm, o du glückselig Licht,

fülle Herz und Angesicht,

Dring bis auf der Seele Grund.

Ohne dein lebendig Wehn

kann im Menschen nichts bestehn,

kann nichts heil sein noch gesund.

 

Susanne Polewski

Was befleckt ist, wasche rein,

Dürrem gieße Leben ein,

heile du, wo Krankheit quält.

Wärme du, was kalt und hart,

Löse, was in sich erstarrt,

Lenke, was den Weg verfehlt.

 

Antje Seelbach-Krispin

Gib dem Volk, das dir vertraut,

Das auf deine Hilfe baut,

deine Gaben zum Geleit.

Lass es in der Zeit bestehn,

deines Heils Vollendung sehn

und der Freuden Ewigkeit.

 

 

Amen, Halleluja.

Vaterunser

Thomas Krispin

Abendmahl

Lied „Du bist heilig“ WL 26

gespielt von Michael Gumenjuk

 

Du bist heilig, Du bringst Heil,

bist die Fülle, wir ein Teil

der Geschichte, die Du webst.

Gott, wir danken Dir, Du lebst.

Mitten unter uns im Geist,

der Lebendigkeit verheißt,

kommst zu uns in Brot und Wein,

schenkst uns Deine Liebe ein.

Du bist heilig, du bist heilig,

du bist heilig, alle Welt schaue auf Dich.

Halleluja, halleluja, halleluja,

halleluja für Dich.

Gebet - Einsetzung -Austeilung

Vikarin Katrin Pferdmenges

 

Wahrhaft würdig ist es, unsere Berufung und unsere Freude, dass wir Dich, barmherziger Vater, allmächtiger, ewiger Gott, immer und überall loben und Dir danken durch unseren Herrn Jesus Christus.

ER regiert über Himmel und Erde. Vor Seiner Liebe beugen wir uns. Sein Kommen erwarten wir.

Mit allen Gliedern Deines Volkes, mit allen Lebenden und Toten, mit allen guten Mächten, mit der ganzen Schöpfung sagen wir Dir deshalb Dank, mit ihr loben und preisen wir Dich.

 

Denn: Unser Herr, Jesus, Christus, in der Nacht in der er verraten ward, nahm Er das Brot, dankte und brach es und gab es seinen Jüngern und sprach: Nehmet hin und esset. Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird.

Solches tut zu meinem Gedächtnis.

Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Abendmahl, dankte, gab ihnen den und sprach:

Nehmt hin und trinket alle daraus,

dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden.

Solches tut, sooft ihr daraus trinket, zu meinem Gedächtnis.

 

Schmecket und seht, wie freundlich Gott ist.

Christi Leib – für Dich gegeben.

Christi Blut – für Dich vergossen.

Dankgebet

 

Das stärke und bewahre Dich zu ewigem Leben.

 

Gott ist nicht ferne von einem jeden von uns. Denn in IHM leben, weben und sind wir.

(nach Apg. 17,28)

 

Guter Gott,

wir waren zu Gast an deinem Tisch. Du bist zu uns gekommen:

in unsere Küchen und Wohnzimmer

in unsere Familien

in unser Herz.

 

Bleibe bei uns. Behüte und bewahre uns in Deiner Liebe.

Amen.

Sendung und Segen

Vikarin Katrin Pferdmenges

 

 

Geh unter dem Frieden Gottes.

 

Der HERR segne Dich und behüte Dich.

Der HERR lass leuchten Sein Angesicht über Dir und sei Dir gnädig.

Der HERR erhebe Sein Angesicht auf Dich und gebe Dir Frieden.

 

Amen.

 

 

Musik

Lyric Sketch von Oleg Kopenkov

 

ein Stück für drei Gitarren

gespielt von Eric Mosjo, Julius Pape, und Michael Gumenjuk

Kollekte

Die Kollekte an diesem Sonntag ist bestimmt Für die Männerarbeit in Westfalen und die Ev. Arbeitnehmerbewegung

„Geht’s jetzt los?“ fragt der Fünfjährige. Der Papa verstaut die Taschen, nickt, und dann machen sie sich gemeinsam auf den Weg zum Vater-Kind-Wochenende. Im Tagungshaus angekommen, treffen sie auf andere Väter und Kinder aus dem gleichen Kindergarten.

Interessante Aktionen und spannende Themen sind zu erwarten. Aber es gibt auch Zeit zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Eine Ermutigung, die Vaterrolle aktiv zu gestalten und an einer guten Vater-Kind-Beziehung zu arbeiten. Vorbereitet werden die Wochenenden in Kooperation mit evangelischen Kindertageseinrichtungen. Von der Männerarbeit speziell geschulte Teamer beraten die Einrichtungen und sind Gesprächspartner bei den Themen „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Meine Männerrolle“ und „Wenn dein Kind dich fragt – mit Kindern über den Glauben reden“.
Die Nachfrage nach Vater-Kind-Wochenenden ist groß. Deshalb braucht die Männerarbeit Ihre Unterstützung, um weitere Wochenenden durchführen zu können und neue Teamer zu gewinnen.

Sie können hier unter dem Reiter "Kollekte vom 24.05" Spenden

Rückmeldung und Kontakt

Wenn sie Anmerkungen, Gedanken oder Fragen zu diesem Gottesdienst haben, dann können sie sich gern bei Vikarin Pferdmenges  unter der Emailadresse kpferdmenges@gmx.de melden.