Jesus auf dem Weg begleiten – mit euren Kunstwerken

Erstellt am 04.04.2020

Ein herzliches Dankeschön an alle, die schon Bilder von ihren „Kunstwerken“ geschickt haben. Aber wir können noch viel mehr gebrauchen. Wenn ihr wissen wollt, wie es geht, dann schaut auf dieser homepage unter dem Button „Kreativprojekt gemeinsamer Kreuzweg“ nach und macht mit!!!

Station 1 Einzug in Jerusalem

Fader Rechts



















Am Palmsonntag beginnen wir unseren Weg. Jesus ist mit seinen Freundinnen und Freunden im ganzen Land unterwegs gewesen. Er hat Menschen Mut gemacht und  ihnen Hoffnung geschenkt. Er hat Kranke gesund gemacht und denen geholfen, die irgendwie nicht dazugehörten. Überall wo er war, wurde die Welt für die Menschen ein Stückchen heller. Er hat so von Gott erzählt, dass die Menschen keine Angst mehr vor Gott hatten und merkten: Gott ist wirklich wie ein guter Vater an unserer Seite. Aber es gab auch Menschen, die dachten: Was Jesus über Gott erzählt, stimmt gar nicht. Das hat der sich nur ausgedacht. Der bringt ja alle nur durcheinander.

Nun ist es soweit. Jesus ist in der Hauptstadt angekommen. Jerusalem. In diesen Tag wird ein großes Fest dort gefeiert. Das Passafest. Viele Menschen sind deshalb in der Stadt. Denn der große Tempel ist hier. Das wird eine tolle und aufregende Woche!

Jesus organisiert sich einen Esel und reitet durch das Stadttor in die Stadt hinein. Die Menschen bemerken, wer da kommt. Sie freuen sich. Jubeln laut. Immer mehr kommen an die Straße. Palmzweige brechen sie von den Bäumen und winken ihm damit zu. Kleider werfen sie auf die Straße, damit Jesus mit dem Esel wie auf einem „roten Teppich“ in die Stadt kommt.  Hier ist was los… Ungefähr so wie heute beim Schützenfest.

Wie einen König begrüßen sie ihn. Obwohl man noch nie einen König auf einem Esel gesehen hat. Aber Jesus ist ja auch kein normaler König.

Station 2 Tempelreinigung

Fader 2



















Ich denke schon, dass Jesus sich über den Empfang gefreut hat. Über die vielen jubelnden Menschen. Und sicher hat er auch mit einigen von ihnen gesprochen. Doch dann zieht es ihn weiter. Er möchte an einen besonderen Ort in dieser Stadt. Er möchte in den Tempel. Als Kind war er schon einmal dort. Ein riesiges Gelände mit verschiedenen Höfen. Und mittendrin der eigentliche Tempel. Das Haus Gottes. Da kann man Gott besonders nahe sein.

Doch als er näher kommt wundert er sich. Im Bereich des Tempels wird es nicht leiser, sondern lauter. Geldwechsler rufen den Menschen zu, dass sie bei ihnen ihr Geld von zuhause in Geld wechseln müssen, mit dem man im Tempel bezahlen kann. Überall sind Stände mit Tieren, die man als Opfertiere kaufen kann. Schafe, Ziegen, Tauben. Man kauft ein Tier, die Priester schlachten es und es wird für Gott verbrannt. Die Menschen denken, dass Gott das gut findet. Alle Händler schreien herum. Jeder will Geschäfte machen.

Jesus bleibt erschrocken stehen. Auf einmal rennt er los und schmeißt die Tische der Geldwechsler um, jagt die Schafe und Ziegen weg, lässt die Tauben fliegen…Die Händler wissen gar nicht, was los ist. Die Menschen werden vor Schreck ganz still. Und dann brüllt Jesus sie alle an: Das hier ist das Haus Gottes, das Haus meines Vaters. Es soll ein Haus zum Beten sein und ihr habt einen Markplatz daraus gemacht, eine Räuberhöhle…

Manche denken: „Recht hat er“ Und andere sagen: „Spinnt der denn? Was erlaubt der sich“

Station 3 Eine Frau salbt Jesus

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Heute ist Jesus eingeladen. Ganz in der Nähe von Jerusalem in einem kleinen Dorf. Es heißt Betanien. Einige seiner Freunde sind auch dabei. Und als sie so im Haus sitzen und etwas essen und trinken kommt auf einmal eine Frau herein. Sie geht auf Jesu zu, öffnet ein Gefäß mit Öl und gießt es ihm über den Kopf. Alle die dabei sind, riechen es: Dieses Öl ist ein ganz teures Öl. Es heißt Nardenöl. Die Frau salbt Jesus damit. „Was soll das?“, denken sich die anderen. Gesalbt werden bei uns doch nur Könige oder Priester oder Profeten. Und Menschen, die gestorben sind werden auch für die Beerdigung gesalbt. Aber Jesus? Er ist kein König, kein Priester und auch kein Profet, denken sie. Und gestorben ist er doch auch nicht. „Frau, warum verschwendest du dieses teure Öl? Was soll der Unsinn?“ fragen sie die Frau. Aber Jesus sagt: „Lasst sie nur“ Ihr werdet noch sehen wie recht sie hat. Sie ahnt schon, was kommen wird. Ich werde nämlich sterben. Da schauen ihn seine Freunde ganz erschrocken an. 

Station 4 Judas verrät Jesus

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Wir haben ja gesehen. Viele Menschen waren froh darüber, dass Jesus nun in der Stadt war. Aber es gab auch gar nicht wenige, die fanden das nicht gut. Sicher die Händler im Tempel, denen Jesus alles umgeworfen hatte. Aber auch die Priester im Tempel und die religiösen Bestimmer. Sie alle hatten das Gefühl, dass Jesus den Menschen falsche Sachen über Gott erzählt. Und sicher waren sie natürlich auch neidisch, dass ihm so viele Menschen zuhörten wenn er predigte. Die Priester und religiösen Bestimmer hielten Jesus für einen Betrüger. Sie wollten ihn verhaften lassen. Aber möglichst heimlich, wenn keine anderen Menschen dabei waren. Sonst hätten die vielleicht für Jesus gekämpft und ein Aufstand wäre losgegangen. Deswegen brauchten sie einen von seinen Freunden, der ihnen verraten konnte, wo und wann Jesus mal ganz allein zu finden ist. Und tatsächlich fanden sie einen: Judas, einer von den 12 Jüngern war bereit ihn zu verraten. 30 Silberlinge sollte er dafür bekommen.

Warum Judas das gemacht hat verstehen wir bis heute nicht.

Station 5 Abendmahl/ Gebet im Garten Gethsemane/ Gefangennahme

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Um viele Geschichten geht es am heutigen Tag sein: Jesus feiert mit seinen 12 Jüngern  das Abendmahl. Eigentlich hatten sie sich wie alle zu einem Festmahl getroffen. Doch Jesu Worte lassen daraus das Abendmahl werden, das wir bis heute feiern

Anschließend geht Jesus mit seinen Freunden in den Garten Gethsemane und betet. Er fragt Gott, ob er wirklich sterben muss. Seine Freunde schlafen dabei ein. Dann kommen bewaffnete Männer, angeführt von Judas, der Jesus verraten hat. Jesus wird gefangen genommen und zum Verhör gebracht. Petrus, einer seiner Freunde folgt ihm dorthin. Er will schauen, ob er Jesus irgendwie helfen kann. Plötzlich wird er angesprochen: „Bist du nicht einer von seinen Freuden?“ Und er sagt: „Nein, ich kenne ihn gar nicht.“ Da kräht ein Hahn und Petrus erinnert sich: Jesus hatte gesagt: „Noch ehe der Hahn kräht, wirst du geleugnet haben, mich zu kennen.“  Petrus schämt sich, dass er seinen Freund so im Stich gelassen hat.

Station 6 Kreuzigung

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In der Nacht noch hatten die Priester Jesus verhört und ihm gesagt: Du sagst falsche Sachen über Gott. Und wenn du behauptest, sein Sohn zu sein, dann beleidigst du ihn, denn das stimmt nicht. Und wenn du dich für einen König hältst, nur weil sie dir alle zujubeln, dann spinnst du. Schau dich doch an. Sieht so ein König aus. Am Morgen brachten sie ihm zu Pontius Pilatus, dem Stellvertreter des römischen Kaisers. Der Kaiser war zu der Zeit Bestimmer in Israel. Und so ein schweres Urteil durfte nur der Kaiser oder sein Stellvertreter sprechen. Um seine Ruhe zu haben verurteilte Pontius Pilatus Jesu zum Tod. Er sollte wie ein Verbrecher hingerichtet werden. An ein Kreuz genagelt. Ganz grausam. Jesus musste das Kreuz selbst auf einen Hügel in der Nähe der Stadt schleppen. Nach Golgatha, der Hinrichtungsplatz. Dort starb er eine schlimmen Tod. Einige von seinen Freunden und einige Frauen waren da. Aber sie durften ihm nicht helfen. Sie konnten nur weinend bei ihm sein. Als er schließlich tot war, nahmen in seine Freunde vom Kreuz und legten ihn in eine Grabhöhle. Dann wurde ein schwerer Stein vor das Grab gewälzt. Alle, die ihn lieb gehabt hatten, waren traurig und wussten nicht, wie es weitergehen sollte.

Station 7 Im Grab

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Gestern ist Jesus gestorben. Am Kreuz. Noch vor Sonnenuntergang haben ihn seine Freunde in eine Grabhöhle gelegt und einen schweren Stein davor gerollt. Alles musste ganz schnell gehen wegen des Passafestes. Denn während des Festes durften sie ihn nicht begraben.

Seine Freunde sind traurig. Sie wissen nicht wie es weitergehen soll. Jesus ist nicht mehr da.

Und der römische Statthalter stellt Wachen an das Grab. Denn Jesus hatte ja gesagt. Wenn ich sterbe, wird Gott mich auferwecken. Die Soldaten sollen aufpassen, dass seine Freunde nicht heimlich nachts kommen und den toten Jesus woanders hinbringen. Damit sie nicht erzählen können: Gott hat ihn wieder lebendig gemacht. Er ist nicht mehr im Grab. Denn alle dachten ja: “Das geht ja gar nicht. Wer tot ist, ist tot und bleibt es auch.“

Station 8 Ostern

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Freitag hatten sie ins Grab gelegt. Bald nachdem er am Kreuz gestorben war. Es war keine Zeit, denn es war ja Passafest und  da wurden keine Menschen begraben. Heuten Morgen, heute am Sonntag, dem dritten Tag (Freitag-Samstag-Sonntag) gehen morgens einige Frauen zum Grab. Sie wollen den toten Jesus, saubermachen und mit duftenden Ölen einsalben, so wie es sich gehört. Den ganzen Weg dorthin fragen sie sich schon: Wie bekommen wir bloß den dicken Stein vor dem Grab weg? Doch als sie am Grab ankommen, trauen sie ihren Augen nicht. Der Stein ist weggerollt. Erschrocken schauen sie in das Grab, es ist leer. Und auf einmal ist da eine Gestalt, eine Engel, der sagt: Jesus ist nicht mehr hier. Er lebt, Gott hat ihn auferweckt. Ihr braucht den Lebendigen nicht bei den Toten zu suchen.

Die Frauen können es gar nicht glauben. Froh und erschrocken zugleich laufen sie zurück zu den anderen und erzählen, was sie erlebt haben.

Und dann rennen alle los und wollen es mit eigenen Augen sehen.

Später kommt Jesus 40 Tage lang immer wieder zu seinen Freunden. Manchmal brauchen sie etwas um ihn zu erkennen. Mal sind sie im Haus, mal an einem See oder auf dem Weg…Aber sie merken und verstehen: Er lebt. Und es ist wahr was er gesagt hat: Ich lebe und auch ihr werdet leben.

Das macht alle froh. Der Tod hat niemals das letzte Wort. Alle, die gestorben sind, haben eine Zukunft bei Gott.

Das feiern wir Ostern. Echt klasse!!!!

Teilnehmer

Bisher haben sich beteiligt:

 

Tabea (10)

Zoe (11)

Julius (8)

Julius (14)

Mia (6)

Conrad (4)

Silas (11)

Mathilda (7)

Johan Fite (5)

Fritz (2)

Hannah

Jonas